Offenes Refuah-Forum

Fernheilung

 
Picture of gedanke
Re: Fernheilung
by gedanke - Wednesday, 2 March 2016, 11:09 AM
 

Lieber Seforoth,

da hast du den Kernpunkt getroffen: Würden wir akzeptieren, unheilbar krank zu sein, würde es den Verlust jedweder Hoffnung bedeuten.

In der Einleitung zum Thema wird gesagt, dass die zwölf Jünger gemeinsam die Stärke und Fähigkeit entwickelten, eine dauerhafte Heilung zu bewirken.

Darin ist etwas zu finden, was wir mit "Verbunden gesunden" umfassen könnten, denn es nutzt ja nichts, wären jemand im Volk allein gesund, er hätte im Leiden der Mitwelt wiederum auf die Geister zu schauen, die er nicht mehr sehen wollte.

Unser Schöpfer ist das Heilmittel für alle Zeiten und alle Gebrechen aller Völker. Heilung, auch Fernheilung, ist Kommunikation und Information bezüglich einer bestimmten Operation. Die Operationsmethoden spiritueller Heilung sind immer in der ursächliche Anbindung an die Quelle der Lebensenergie zu finden.

Diese Fähigkeiten zur Steuerung (des Befindens) des eigenen Bewusstseins, in möglichst allen Lebenssituationen, könnte aus Achtsamkeit, aus Mitgefühl entstehen und finden sich in Anteilnahme und Offenheit. Offen für die Heilung unseres Geistes durch Gott zu werden, bewirkt das Vergehen der Vergangenheit durch Vergebung.

Heilung liegt in der Verbindung dessen, was im Zentrum von zwölf Aspekten gefunden werden könnte - ein geeinter Geist.

Gott ist es, der alle Geister eint. Gott vereint alle Aspekte in der ursprünglichen Liebe, in der seine Gedanken uns erschufen. Erst, wenn sich alle 12 Stämme des Volkes an ihre zwölf Bestandteile erinnern, ist die völlige Vergebung möglich, die unsere einzige Funktion für Gott abbilden kann.

Drei Brüder, die aus zwölf Gliedern eine Familie bilden, halten daran fest, sich nicht als Teile einer Familie zu betrachten, nicht als gleichwertige Familienmitglieder, jeder beharrt auf Aspekten der Besonderheit. Heilung, im Sinne von Nachhaltigkeit, kann nur alle Aspekte, Ebenen und Strahlen insgesamt umfassen, bleibt ein Teil ungeheilt, kann nicht von Gesundheit gesprochen werden, nur von gradueller Abwesenheit von (Symptomen einer) Krankheit.

Heilung findet sich im Wort Heiligkeit. Alle Brüder und alle Stämme als gleichwertigen Bestandteil einer Familie zu betrachten, gelingt, wenn wir verstehen, dass Heilung einfach Heiligkeit IST. Doch Schuld ist der Magnet, der uns von Gott und (der Gegenwärtigkeit) dieser Heilligkeit (in allem, was ist,) trennt.

Zwei andere große Brüder bilden die spirituelle Familie, die viele weitere kleine Kinder gebar und dadurch von Sohn zum Vater werden konnten. Viele Generationen verflochten wir die Bänder und glauben weiterhin, getrennt zu sein. So ist das Heilmittel darin zu finden, in dem jeweiligen Gegenüber die Heiligkeit JETZT schon zu sehen, die wir sonst vermissen würden. Im Spiegel unsserer Beziehungen sehen wir das, was wir im Herzen fühlen. Wir vermissen dann, was wir "weggeurteilt" haben. Oder, was "weggeurteilt" wurde...

Wie könnte ich also einen isolierten Willen zur Gesundung dauerhaft entwickeln und verfolgen, wenn mich die Schrecken der Urteile und Bewertungen doch immer wieder in die Schwere zurückziehen suchen?

Wir vertrauen auf Gottes Urteil über uns. Es ist das einzige Urteil, das Gewicht besitzt und mit Wahrheit gefüllt werden kann: Wir alle sind weiterhin so, wie Gott uns schuf. Diese Wahrheit benötigt keine Verteidigung.

Erst im Beenden aller Abwehrmaßnahmen finden wir die Offenheit, im Zentrum allen Seins die Liebe zu erblicken, die uns alle (als Wurzel und Quelle) verbindet.

Solange die drei Brüder ihre höheren Seelenanteile nicht sehen, kämpfen ihre niederen Seelenanteile um Objekte der Vergänglichkeit. Dieses Schlachtfeld macht uns alle krank. Im Verlassen der Schlachtfelder finden sich dann fünf Brüder zusammen, die erkennen, den gleichen Weg zu beschreiten. Zwei Brüder blieben unentdeckt, sie kommen noch dazu. Da riefen fünf Schwestern den Brüdern etwas zu.

"Wir sind eine Familie. Brüder sollten sich nicht streiten."

Rufen wir doch all die schwarzen Hunde zurück, die unbewussten, NICHT liebevollen Gedanken - die im Urteil verletzen, was zuvor die Heiligkeit im Gegenüber war, und nun, mit einem Urteil und einem Etikett versehen, nicht mehr sein kann, was wir alle immer noch sind.

Doch: Sprechen wir diese Heiligkeit irgendjemandem im (nicht mit Wahrheit gefüllten) Urteil ab, wählen wir, die Heiligkeit in uns nicht mehr fühlen zu können.

Wir schicken dann, im Gefühl ungerecht beurteilt worden zu sein, im Zorn über bewusst gewählte Unwissenheit der Mitwelt, bestimmte Seelenanteile auf den "Kriegspfad". Doch wer Seelenanteile in den Kampf schickt, braucht sich nicht zu wundern, wenn sie verloren gehen oder nicht mehr zurückfinden können, oder wollen. Wenn wir jeden Kampf aufgeben, schaffen wir ein Klima, dass eine RE-integration (von zuvor im un-teil-vollbewusst gewählten Kampfmodus verausgabter Energie) wahrscheinlicher werden lässt.

Konflikte kosten uns die Energie, die zur Gesundung dann daher fehlt. Heilung ist daher Konfliktfreiheit, jede Einbindung in Konflikte kostet uns SELBST-heilungs-en-Er-gie. Den Kampf aufzugeben und die Situation anzunehmen, wie sie eben nun einmal ist, verschiebt die Gewichte auf unserer Bilanzwaage zugunsten von Heilung.

Wir erkennen die Fähigkeit, Gewicht bewusst zu verlagern. Je näher ein Faktor zur "Mitte" findet, umso weniger Gewichtswirkung geht von diesem Faktor aus. Uns wird leichter...

In der Ewigkeit waren wir alle niemals in irgendeiner Form krank. Das ist unmöglich. Wollen wir Gottes Familie unterstellen, krank sein zu können? Wie wir beide an den Urteilen zurück in die Schwere gezogen wurden, verdeutlicht die Wirkung von Fremdsuggestionen und ihren Begrenzungen.

Ich denke, dass unser Schöpfer das Heilmittel ist. Würde ich es jedoch als gänzlich wahr wahrnehmen, dürfte ich keine Symptome mehr verspüren. Ursachen für Krankheit gab es nie. Wer glaubt, der Schöpfer wolle, dass seine Schöpfung krank sei, betritt sehr dünnes Eis. Wer will Gott sagen, er sei krank? Genau das tun wir, wenn wir Krankheit auf uns laden. Wir sagen: Die Schöpfung ist nicht volkkommen und trennen uns durch dieses Urteil von der aufbauenden Liebe unserer gemeinsamen Quelle. Wie könnte ein Leben denn krank sein?

Auch, wenn wir ganz kurz etwas anderes als wahr annahmen (oder es wollten), ändert es nichts an dem Willen der Ewigkeit. Daher braucht die Wahrheit keine Verteidigung. Gott ist Liebe weiterhin und daher ist nur Liebe wirklich.

Entbindung von allen Konflikten ist die Grundlage für spirituelle Heilung durch Heiliigung. Wir alle können nur verbunden gesunden. Grenzen, die subjektive Urteile bilden, überwindet die Vergebung, die Loslösung von den Vergehen, die sonst in der Vergangenheit nicht vergehen.

Wir wählen es, auf die Schatten zu blicken. Schauen wir mit Liebe auf die Welt, sie uns doch sicher hält.

Krankheit ist eine Verstimmung, die durch Angst ausgelöst wird. Angst ist das Fehlen von Liebe. Das Fehlen der Liebe ist die Folge des Kampfes und des Konfliktes. Frieden brächte Heilung durch die Heiligung unsserer Familie.

Wie könnte eine Familie gesunden, ist auch nur einer krank? Wie könnte ein Vater Frieden finden, ist auch nur einer seiner Kinder unglücklich?

Wie könnten wir fröhlich sein, bliebe auch nur ein einziger Stuhl leer?

Vorerst, mit Licht und Liebe,

gedanke